Unser Erziehungskonzept an der Giechburgschule Scheßlitz

Seit dem Jahr 2015 entwickeln wir an der Giechburgschule unser schuleigenes Erziehungskonzept nach dem Ansatz Stärke statt Macht“ in Anlehnung an den israelischen Psychologen Haim Omer. Sowohl Fortbildungen des gesamten Personals wie auch die Gestaltung des Zusammenlebens an der Schule spielen dabei eine wichtige Rolle. Schule ist für uns Lebensraum und alle sind verantwortlich dafür, dass das Zusammenleben gelingt.

Stärke statt Macht“ bedeutet für uns

    • BEZIEHUNG: Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen ist die Grundvoraussetzung für unser Zusammenleben.

Lernen kann nur bei einer stabilen Beziehung aller Beteiligten gelingen!

    • DIALOG: Auch wenn es zu Konflikten kommt, können die Schüler*innen darauf vertrauen, dass die Lehrer*innen für sie da sind. Gemeinsam wird nach Lösungen und Wiedergutmachungen gesucht – besonders dann, wenn die Beziehung zwischen einzelnen Personen zu Schaden gekommen ist.
    • WIEDERGUTMACHUNG: Nach einem Streit finden klärende Gespräche statt. Gemeinsam wird überlegt, wie der entstandene Schaden wieder-gut-gemacht wird. Ein schnelles „Entschuldigung“ hinterlässt bei keinem ein gutes Gefühl, aber ein Brief, eine liebgemeinte Aktion oder ein Dienst für die Gemeinschaft schon.
    • TRANSPARENZ: Die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule ist geprägt von Offenheit, Ehrlichkeit und gemeinsamer Sorge um die Kinder. Die Schule informiert über weitere Schritte und Absprachen und ist dabei auf tragfähige Bündnisse mit den Eltern angewiesen.
    • GEMEINSAMES HANDELN: Die Lehrer*innen unterstützen sich gegenseitig und bilden Netzwerke. Das Gemeinschaftsgefühl stärkt den Einzelnen und hilft ihm, seine Arbeit professionell, liebevoll und lösungsorientiert zu tun.

Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“

(afrikanisches Sprichwort)

Die Erziehungsarbeit an der Giechburgschule gründet auf gemeinsamen Werten. Diese stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Jeder an der Schule hat ein Recht auf eine ruhige Arbeitsatmosphäre, auf einen respektvollen Umgang und darauf, dass er in seiner Persönlichkeit wahrgenommen wird.

(Quelle: Körner / Lemme: Neue Autorität in Haltung und Handlung. 2018, S. 73)

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